Die alte Bischofsstadt Lausanne ist auf unebenem Gelände entstanden, das teilweise von vier Bächen durchzogen ist, von denen zwei derzeit unterirdisch verlaufen, bevor sie in den See münden.
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Die alte Bischofsstadt Lausanne ist auf unebenem Gelände entstanden, das teilweise von vier Bächen durchzogen ist, von denen zwei derzeit unterirdisch verlaufen, bevor sie in den See münden.
Im 18. Jahrhundert trägt die Stadt durch ihre Theater und ihre Salons zur Verbreitung der Aufklärung bei.
Die 1994 zur Olympiastadt beförderte Stadt verkörpert die universellen Werte der Olympischen Bewegung. Diese Entscheidung hat dazu geführt, dass sich in Lausanne verschiedene Verbände niedergelassen haben und die Maison du Sport internationale errichtet wurde.
Rund zwanzig Museen, dreißig Aufführungssäle und die Kathedrale stehen dem Besucher zur Verfügung.
Spuren einer Totenstadt belegen die menschliche Ansiedlung der Region von Lausanne seit dem Neolithikum. Ein keltoromanisches Dorf mit dem Namen Lausonna hatte sich an den Ufern des Sees an der Stelle des heutigen Viertels Vidy angesiedelt.
Vom Ende des 6. Jahrhunderts bis 1536 lenken die Prinzenbischöfe die Geschicke der Stadt.
1536 fallen die Berner ein und anektieren Lausanne und das Waadtland. Es wurde 1789 wieder unabhängig. So wurde 1803 Lausanne zum Hauptort des Kantons.
Zwei Jahrhunderte später wurde ihr Statut an die neue Verfassung angepasst: Lausanne wird Kantonshauptstadt. Bei der Organisation von weltweiten Sportveranstaltungen nimmt sie einen bedeutenden Platz ein.
Die mittelalterlichen Straßen von Lausanne führen den Besucher zur Kathedrale. Die Bauarbeiten für die Kirche wurden 1170 mit der Errichtung eines römischen Chorumgangs begonnen. Zwanzig Jahre später werden die Arbeiten für das heutige Gebäude aufgenommen.
1215 übernimmt der dritte Baumeister die Bauarbeiten und erst 1275 wird das Gebäude eingesegnet. Viollet-le-Duc leitete eines der zahlreichen Restaurationsprojekte.
Der Besucher kann die Vielfarbigkeit im Innenraum und die Rosenfenster in der Fassade bewundern, die Symbole des für das Mittelalter typischen Konzepts der Welt beinhaltet, die um Gott als den Schöpfer herum angeordnet ist.
Direkt gegenüber liegt im einstigen Bischofspalast das Geschichtsmuseum, das zehn Jahrhunderte Stadtgeschichte nachzeichnet und ein verblüffendes Modell im Maßstab 1/200.
Dieser Nachbau der Stadt umfasst 850 Gebäude mit 1700 Kaminen, 500 Personen und 4000 Rebstöcken.